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    Elektronische Einreichung des Jahresabschlusses

    Kategorien: Info-Corner , Informationen

    Die verpflichtende Form der elektronischen Einreichung beim Firmenbuchgericht hat für Jahresabschlüsse z.B. mit Wirtschaftsjahr 2017 bis zum 30.9.2018 zu erfolgen und zwar für Kapitalgesellschaften und verdeckte Kapitalgesellschaften, bei denen die Erlöse in den letzten zwölf Monaten vor dem Bilanzstichtag 70.000 € überschritten haben. Keine Offenlegungspflicht besteht nach wie vor für Einzelunternehmer und „normale“ Personengesellschaften.

    Die nachfolgende Tabelle zeigt Details zur Form der Einreichung des Jahresabschlusses beim Firmenbuchgericht.

    Gesellschaft
    Wer darf den Jahresabschluss einreichen?
    In welcher Form ist der Jahresabschluss einzureichen?

    Kapitalgesellschaften und verdeckte Kapitalgesellschaften mit Umsatzerlösen bis 70.000 €

    Notar, Rechtsanwalt, Wirtschaftstreuhänder, Bilanzbuchhalter oder SBH (Voraussetzung: Kammermitgliedschaft), ermächtigte Organwalter der einreichenden Gesellschaft

    Wahlweise elektronische Form oder Papierform

    Kleine GmbH (§ 221 UGB) und Kleinstkapitalgesellschaften (Micros)

    Notar, Rechtsanwalt, Wirtschaftstreuhänder, Bilanzbuchhalter oder SBH (Voraussetzung: Kammermitgliedschaft), ermächtigte Organwalter der einreichenden Gesellschaft

    Eingabe der Bilanzdaten in ein elektronisches Formblatt

    Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften

    Notar, Rechtsanwalt, Wirtschaftstreuhänder, Bilanzbuchhalter oder SBH (Voraussetzung: Kammermitgliedschaft), ermächtigte Organwalter der einreichenden Gesellschaft

    XML (FinanzOnline) oder als PDF-Beilage via ERV (elektronischer Rechtsverkehr);
    die Papierform ist im Unternehmen aufzubewahren

    Kapitalgesellschaften mit verpflichtender Abschlussprüfung

    Wirtschaftstreuhänder

    XML (FinanzOnline) oder als PDF-Beilage via ERV